
Stell dir vor …
… du stehst in der Kaffeeküche.
Jemand sagt: „Inklusion geht mir viel zu weit – das ist doch völlig übertrieben.“
Ein Nicken. Zwei.
Und plötzlich steht eine Frage im Raum:
Ist Inklusion wirklich unvernünftig?
Ich glaube und ich weiß: Nein.
Aber ich verstehe, warum es sich für viele so anfühlt.

Früher dachten Alle, die Erde sei eine Scheibe.
Das war kein Unsinn – das war das damalige Paradigma. Das, was als logisch, rational und selbstverständlich galt.
Und alle, die etwas anderes behauptet haben? Wurden belächelt. Oder als Spinner abgetan. Nicht, weil sie falsch lagen. Sondern weil sie den Rahmen gesprengt haben.
Inklusion ist ein neues Paradigma.
Heute erleben wir etwas sehr Ähnliches.
Inklusion wird oft als übertrieben dargestellt. Als „zu viel“. Als „nicht machbar“.
Oder als Projekt einer bestimmten politischen Haltung.
Doch diese Abwehr sagt oft mehr über unseren aktuellen Blick auf die Welt aus als über Inklusion selbst. Denn Inklusion ist nicht einfach ein weiteres Projekt. Inklusion ist ein anderer Blick.
Ein Blick auf den Menschen.
Auf das, was wir als „normal“ bezeichnen.
Auf das, wie wir zusammenarbeiten, zusammenleben und füreinander sorgen.
Inklusion stellt Fragen, die unbequem sein können:
- Wen schließen wir – bewusst oder unbewusst – aus?
- Welche Unterschiede akzeptieren wir wirklich?
- Und wo ziehen wir Grenzen, die wir selten hinterfragen?
Inklusion ist ein neues Paradigma.
Und wie jedes neue Paradigma fühlt es sich zuerst fremd an.
Unlogisch vielleicht. Überfordernd. Zu groß.
Nicht, weil es falsch ist.
Sondern weil es neu ist.

Schau auch Du mit einem neuen Blick auf diese Welt.
Inklusion verändert Alles. Was veränderst Du?
Du willst jetzt was verändern? Für Inklusion in deiner Arbeit. In deinem Leben.
Dann sollten wir sprechen.